Story

Erster Lauf 2026

Jan 02, 2026 · 5 min read
Erster Lauf 2026
Dieses Silvester bin ich nach Monopoli abgehauen, mit dieser kleinen, sturen Hoffnung, dass es vielleicht wärmer ist. War’s nicht wirklich. Es war besser als bei uns, aber kalt war’s trotzdem. 😂 Der Unterschied? Hier kommt die Kälte mit Meer, mit Ruhe und mit Zeit. Was hab ich eigentlich gemacht? Ich hab geschlafen. Ganz viel. 🤭 Viel. Gut. Ohne schlechtes Gewissen. Auch an Silvester. Ich hab gegessen, getrunken, nach rumänischer Uhr gefeiert und bin ganz entspannt ins Bett gegangen. Genau der Schlaf, den ich gebraucht habe – und den ich seit Monaten vor mir herschiebe. Gestern bin ich mit Carmen gelaufen. 10 km ohne Eile, mehr Spaziergang als Lauf, von Strand zu Strand, entlang von Monopoli. Laufen, gehen, lachen, essen, und wieder laufen. Kalt? Nicht wirklich. Nur diese angenehme Kälte am Abend, die dich wieder zurück ins Bett schickt. 🤪 Zusammen haben wir einen Radweg entdeckt, eingeklemmt zwischen alten Steinmauern, so welche, die dich irgendwie aus der Zeit holen. Er ist nicht lang, aber heute bin ich allein weiter daraufgelaufen, um zu sehen, wohin er führt. Und ich hab rumgetobt wie ein Kind. Ohne Plan, ohne Druck. Nur Freude. Eigentlich wollte ich die klassischen 20,26 km machen – den Lauf mit dem neuen Jahr. Aber gestern ist etwas anderes passiert. Wir sind hier auf Facebook über 22.000 Leute geworden, und das musste irgendwie gefeiert werden. Ich hab’s so gemacht, wie ich’s am besten kann: mit einem riesigen Code d’aragoste (eine Sfogliatella auf Next Level) und einem absolut traumhaften Lauf heute Morgen – schnell noch, bevor wir das Zimmer räumen mussten. Monopoli hat uns auch kulinarisch versorgt. Viel Meer auf dem Teller, Meeresfrüchte, für die dieser Ort berühmt ist, Hummer in zwei Varianten, Pasta mit Vongole und andere „Verrücktheiten“, von denen ich euch ein anderes Mal erzähle. Fazit? Im November komme ich hierher zurück, um meine Hundert zu laufen. Hab ich schon beschlossen 🤭 Ich bin von zu Hause weg, um mich ein bisschen zu resetten. Zu schlafen. Zu essen. Ziellos zu laufen. Und es hat mir verdammt gutgetan. 😊 Danke, dass ihr hier seid, dass ihr mir folgt, dass ihr mit mir durch all meine Verrücktheiten lauft. Manchmal geht’s nicht um Kilometer oder Zahlen. Es geht darum, zu wissen, wann man weglaufen muss. Und wohin. 🤗 PS: Die Läufe dieser zwei Tage laufen schon als Live auf YouTube – mit guter Musik und ohne Eile. 😉 Der Link ist im ersten Kommentar. 👇