Stories

Stories and running experiences.

10 Wahrheiten über Gerar: Wenn du nicht dort gelaufen bist, kannst du sie unmöglich erraten

10 Wahrheiten über Gerar: Wenn du nicht dort gelaufen bist, kannst du sie unmöglich erraten

Bei Gerar geht es nicht um Zeiten, sondern um Menschen. Um Teams, die zusammenbleiben, ausgehandelte Tempi, Geschichten, die man im Laufen erzählt – und um ein „we run as one“, das hier tatsächlich gelebt wird. Wenn du nicht bei Gerar gelaufen bist, ist die Chance groß, dass du es nicht verstehst. Aber wenn du einmal dort warst, weißt du schon, warum du wiederkommst.

Monopoli: Ich war in einem Film. In einem echten. Und für ein paar Tage war ich Italiener.

Monopoli: Ich war in einem Film. In einem echten. Und für ein paar Tage war ich Italiener.

Für ein paar Tage war Monopoli keine Stadt, sondern ein Rhythmus. Essen als Vorwand, Menschen, die dich ganz selbstverständlich annehmen, Gassen, die dich langsam gehen lassen – und dieses seltene Gefühl, nicht nur Tourist zu sein. Ein Ort, der sich nicht sofort zeigt, der sich aber, wenn du ihn in Ruhe lässt, an dich heftet und dich nicht mehr gehen lässt, ohne dich verändert zu haben.

Erster Lauf 2026

Erster Lauf 2026

Zu Silvester bin ich nach Monopoli abgehauen – nicht, um Leistung zu bringen, sondern um zu schlafen, zu essen, ziellos zu laufen und meinen Kopf wieder geradezurücken. Mit Meer, mit Ruhe, mit langsamen Läufen und der schlichten Freude, einfach da zu sein. Manchmal geht’s nicht um Kilometer oder Pläne. Sondern darum, zu wissen, wann man losmuss. Und wohin.

Nach 19 Tagen Pause. Der Lauf, der mich wieder ans Licht gebracht hat

Nach 19 Tagen Pause. Der Lauf, der mich wieder ans Licht gebracht hat

Nach fast drei Wochen ohne Laufen kamen der Nebel, die Kälte und der Wind am Lacul Morii genau zur richtigen Zeit. Es war mehr als ein körperliches Comeback: Es war ein Klarwerden im Kopf nach einer intensiven Phase voller Arbeit, Projekte und kurzer Nächte. Ein einfacher Lauf, ohne Druck, der alles wieder zurechtrückte und ruhig den Weg zum nächsten Ziel öffnete.

2025: Ein Jahr wie zehn. Und ich übertreibe kein bisschen

2025: Ein Jahr wie zehn. Und ich übertreibe kein bisschen

Es war kein Jahr der Rekorde, sondern ein Jahr der Menschen, der Wege und des Sinns. Von Rennen, die mich zerlegt und wieder zusammengesetzt haben, von Community, Familie, Freunden und Momenten, die mehr zählten als jede Zielzeit. Ein volles, schweres und gutes Jahr, in dem Laufen kein Kampf gegen Grenzen war, sondern meine Art zu leben – mit allem, was daran am intensivsten war.

Der 1.-Dezember-Marathon 2025

Der 1.-Dezember-Marathon 2025

Um 8:20 Uhr, mit Kaffee in der Hand und fünf Stunden Schlaf in den Knochen, fühlte sich alles nach einer richtig schlechten Idee an. Müdigkeit, Kälte, Chaos. Und trotzdem wogen die Versprechen, die Menschen und die Energie vor dem Start schwerer. Es war ein Lauf ohne Zeit-Obsession, aber voller Begegnungen, Geschichten und Momente, die dich daran erinnern, warum du läufst. Nicht für Frieden, nicht für eine Medaille, sondern für dieses seltene Gefühl, dass du genau da bist, wo du sein sollst – zusammen mit den richtigen Menschen.

Schuhe und Uhr für Ica, 19 unerwartete Kilometer für mich

Schuhe und Uhr für Ica, 19 unerwartete Kilometer für mich

Nach 100 km in Alberobello, schlaflosen Nächten, Erschöpfung und einer Zwangspause kam der heutige Lauf genau zur richtigen Zeit. Schlechtes Wetter, vertraute Wege mit Touristenblick, unerwartete Begegnungen und Geschichten im Laufen erzählt. Ein Lauf ohne Druck, aber mit Bedeutung – der Beine, Kopf und das Vertrauen für das, was kommt, wieder zusammengebracht hat. Manchmal kommt das Comeback nicht spektakulär, sondern leise: in 19 Kilometern, gelaufen mit klarem Kopf.

Ein Abend in Bari. Oktopus, Aperol und das Versprechen der 100 Kilometer

Ein Abend in Bari. Oktopus, Aperol und das Versprechen der 100 Kilometer

Der erste Abend in Bari begann genau so, wie er beginnen muss: mit der ganzen Truppe, Gassen, in denen man sich mit Vergnügen verläuft, dem Meer ganz nah und viel zu viel verdammt gutem Essen. Von knusprigem Polpo auf die Hand bis zu Oktopus, der im Teller von selbst auseinanderfällt, Aperol ohne Ende und Geschichten mit lieben Menschen – das war das perfekte Warm-up für das, was kommen sollte. Der 100-km-Lauf war noch nicht da, aber seine Geschichte begann schon – zwischen Tellern, Lachen und dem Süden Italiens.